Bulls n' Bears

Organisationskritik VII

Im Besonderen der US-Absatzgebiet stellte hohe Anforderungen an die Lieferbereitschaft und -Kompetenz für Ersatzteile, die zwar von der US-Corp in gerechter Art gewürdigt wurde, aber vom Entscheidungszentrum unter Taxe eingeschätzt war. Die US-Corp unterlag ebenso wie alle anderen Teilsysteme einer Deckelung der Lagerbestände vonseiten der AG, die dazu führte, dass die vom Kundenkreis vorgeschriebenen Liefertermine relevant überschritten wurden.

Dies führte zu einer flagranten Aufgeregtheit des Klientels, welches sich von der AG im Stich gelassen sah (Kundenabwanderung, Renommee-Entfall).

Darüber hinaus unterband die Firma jegliche autarke Anschaffung von Standard-und Normteilen, vonseiten der Untersysteme, womit ihnen die Exploitation marktbedingter Vorteile undurchführbar gemacht wurde und die acquisitorischen Gegebenheiten des logistischen Services unausgenutzt blieben.

In Hinblick auf der Nicht-Weiterführung des zugekauften Produktprogramms behielten die Benutzer der Produkte recht, sofern genauso die Gründe für die Niederlage der aktiven Akquise übrige waren. In einem Sachlagebericht des Geschäftsbereichs zu einem Zeitpunkt von so etwa zwei Jahre nach der Kapitalaufwandsrealisation wurden geldliche Gründe für die Aufgabe "gleichartiger" Akquise gegeben:

aa) X-AG-Apparaturen nicht in allen Relevanzen auf AG-Niveau,
bb) Vorannahme eines erheblichen Entwicklungsaufwandes,
cc) übrige Aufwand in der Konstruktion und Erzeugungsplanung,
dd) zusätzliche Inventaraufstockung mit entsprechenden Eventualitäten sowie
ee) mehr Anstrengung im Projektstadium (durch Versuche im Labor mit X.-Betriebs-Apparaten).

Abschließend kann aggregiert werden, dass unter Anbetracht die mit dem progressiven Internationalisierungsablauf einhergehenden ungewöhnliche Problematik der internationalen Unternehmung, der umgesetzte Zielerreichungsgrad der Aktionen Produktentwicklung, Wettbewerbspolitische Entscheidungen (Auslandskapitalanlage X.-AG) und Absatzwirtschaftstrategische Grundsatzentscheidungen (Auslandsinvestitionen: Eröffnung von ausländischen Subsystemen) aufs Ganze gesehen ausreichend war, um auf der damit geschaffenen Ausgangsebene inkrementell das Potenzial zu exploitieren.